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Andrea Cavalleri erhält Frank Isakson-Preis

Prof. Andrea Cavalleri vom Max-Planck-Institut für Struktur und Dynamik der Materie (MPSD) ist von der American Physical Society (APS) mit dem „Frank Isakson-Preis 2018 für optische Effekte in Festkörpern“ ausgezeichnet worden. Der Frank Isakson-Preis wird alle zwei Jahre für herausragende optische Forschung vergeben, die zu Durchbrüchen in der Festkörperwissenschaft führt.

Prof. Andrea Cavalleri ist Gründungsmitglied am MPSD. Foto: MPSD/N

In ihrer Begründung betont die APS Cavalleris „bahnbrechenden Beitrag zur Entwicklung und Anwendung der ultraschnellen Spektroskopie in Festkörpersystemen.“ Seine Forschung habe zu neuen Erkenntnissen der Gitterdynamik, der strukturellen Phasenübergänge und der Nichtgleichgewichtskontrolle von Festkörpern geführt.

Cavalleri manipuliert die Eigenschaften von Festkörpern mit intensiven TeraHertz-Pulsen und nutzt Röntgenstrahlen im Femtosekundenbereich von Freie-Elektronen-Lasern, um diese Dynamik zu untersuchen. Dies wurde besonders anschaulich in seinen Studien der Nichtgleichgewichts-Supraleitfähigkeit weit über der thermodynamischen Sprungtemperatur gezeigt.

Cavalleri ist ein Gründungsmitglied des Max-Planck-Instituts für Struktur und Dynamik der Materie in Hamburg, wo er die Abteilung Dynamik Kondensierter Materie leitet. Er ist Professor der Physik an der Universität Hamburg und der Oxford University sowie Mitglied im Exzellenzcluster CUI. Text: MPSD, Red.