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Beteiligte Institutionen

Universität Hamburg (UHH)

Mit mehr als 40.000 Studierenden, darunter fast 5.000 internationalen aus mehr als 130 Ländern,  ist die Universität Hamburg die größte Forschungs- und Ausbildungseinrichtung Norddeutschlands und die drittgrößte Universität Deutschlands. Rund 170 Studiengänge spiegeln die Vielfalt einer Volluniversität wider. Mehr als 4.100 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, darunter fast 700 Professorinnen und Professoren, forschen und lehren an acht Fakultäten: Rechtswissenschaft; Wirtschafts- und Sozialwissenschaften; Medizin; Erziehungswissenschaft; Geisteswissenschaften; Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften; Psychologie und Bewegungswissenschaft; Betriebswirtschaft.

Das Forschungsprofil der Universität Hamburg ist geprägt von herausragenden Einzelprojekten und fächerübergreifenden Schwerpunkten. Aus den Schwerpunkten in der Geowissenschaft sowie der Photonen- und der Nanowissenschaft haben sich im Rahmen der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder zwei Exzellenzcluster entwickelt: „Integrated Climate System Analysis Prediction“ (CliSAP, 2007) und „The Hamburg Centre for Ultrafast Imaging“ (CUI, 2012). Weitere erfolgreiche Forschungsschwerpunkte sind z.B.: „Neurowissenschaften“, „Manuskriptforschung“, „Law and Economics“, „Heterogenität und Bildung“, „Infektionsforschung“, „Gesundheitsökonomie“ und „Mehrsprachigkeit“.

 

Deutsches Elektronen-Synchrotron (DESY)

DESY ist eines der weltweit führenden Beschleunigerzentren und gehört zur Helmholtz-Gemeinschaft. Bei DESY werden große Teilchenbeschleuniger entwickelt, gebaut und betrieben, um damit die Struktur der Materie zu erforschen. Das breit gefächerte, international ausgerichtete Forschungsspektrum von DESY beruht auf drei Schwerpunkten: Entwicklung, Bau und Betrieb von Beschleunigern, Forschung mit Photonen sowie Teilchen- und Astroteilchenphysik. Seit vielen Jahren arbeiten die Universität Hamburg und DESY eng zusammen. Um diese Kooperation auszubauen, haben beide Einrichtungen eine strategische Partnerschaft vereinbart – PIER, die „Partnership for Innovation, Education and Research“.

 

Max-Planck-Institut für Struktur und Dynamik der Materie (MPSD)

Das seit dem 1. Januar 2014 bestehende Max-Planck-Institut für Struktur und Dynamik der Materie ist aus der Max-Planck-Forschungsgruppe für strukturelle Dynamik der Universität Hamburg hervorgegangen, die bereits 2008 an den Start gegangen ist. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler forschen auf den Gebieten der kondensierten Materie und der atomaren Dynamik.

 

European XFEL GmbH (XFEL)

Seit 2010 ist zwischen dem DESY-Gelände in Hamburg Bahrenfeld und der Stadt Schenefeld eine 3,4 Kilometer lange, weltweit einmalige Forschungsanlage entstanden, die der wissenschaftlichen Gemeinschaft ab 2017 zur Verfügung steht: Der Röntgenlaser European XFEL wird 27.000 Lichtblitze pro Sekunde erzeugen mit einer Leuchtstärke, die milliardenfach höher ist als die der besten Röntgenstrahlungsquellen herkömmlicher Art. Mit ihrer Hilfe lassen sich atomare Details von Viren und Zellen entschlüsseln, dreidimensionale Aufnahmen aus dem Nanokosmos machen, chemische Reaktionen filmen und Vorgänge wie die im Inneren von Planeten untersuchen. Für die Realisierung und den Betrieb wurde 2009 die European XFEL GmbH gegründet, eine gemeinnützige Forschungsorganisation mit internationalen Gesellschaftern.

 

European Molecular Biology Laboratory (EMBL)

Das Europäische Laboratorium für Molekularbiologie ist ein Grundlagenforschungsinstitut, das sich über öffentliche Forschungsgelder aus 20  Mitgliedstaaten und einem assoziierten Mitglied finanziert. Etwa 85 unabhängige Forschungsgruppen arbeiten an dem gesamten Spektrum der Molekularbiologie. EMBL ist in fünf Einheiten gegliedert, darunter das Laboratorium auf dem DESY-Gelände in Hamburg.